Besuch im Meeraner Pharmadistributionszentrum

Meerane – Bei einem Besuch des Pharmadistributionszentrums in Meerane  – einer  Niederlassung der Firma Alliance Healthcare Deutschland AG – hat sich Dr. Jürgen Martens informiert, wie die Arbeit des dortigen Großhandels funktioniert und welche aktuellen Themen in der Branche diskutiert werden.

Empfangen und durch die Geschäftsräume geführt wurde er dabei von Dirk Atmanspacher, Vertriebsleiter in den Niederlassungen Meerane, Dresden und Leipzig, sowie von Thomas Fischer, der Mitglied der Geschäftsleitung ist und für gewöhnlich am Stammsitz Frankfurt/Main arbeitet. Von der Meeraner Niederlassung aus – insgesamt gibt es 25 – werden  täglich fast 400 Apotheken beliefert. „Vom Bestelleingang bis zum Abholen durch Kuriere vergehen im optimalen Fall lediglich 45 Minuten“, erklärte Dirk Atmanspacher.

Von Meerane aus werden insgesamt 2183 Apotheken der Region mit Medikamenten und Gesundheitsprodukten versorgt. Darum kümmern sich rund 170 Mitarbeiter. Der Auslieferungsradius zieht sich übers Erzgebirge bis hin nach Freiberg, aber auch bis Arnstadt und Bad Lobenstein. Zudem läuft über die Meeraner Niederlassung die komplette Buchhaltung der Firma Alliance Healthcare Deutschland AG.

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Dr. Jürgen Martens MdB im Gespräch mit Dirk Atmanspacher und Thomas Fischer

In der Pharmabranche diskutiert wird derzeit über das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG). Darin festgeschrieben ist u.a., dass bei der Abgabe von Fertigarzneimitteln, die zur Anwendung bei Menschen bestimmt sind, durch den Großhandel an Apotheken auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens ohne die Umsatzsteuer ein Zuschlag von max. 3,15%, höchstens jedoch 37,80 Euro zuzüglich eines Festzuschlags von 70 Cent sowie die Umsatzsteuer erhoben werden darf. Gefordert werde jedoch, anstelle der fixen Großhandelsmarge von 70 Cent die Marge auf 95 Cent zu erhöhen.

Des Weiteren sprachen sich Atmanspacher und Fischer dafür aus, dass Rabatt- und Skontogewährung auf 3,15 % des Herstellerabgabepreises beschränkt werden sollten. Dr. Jürgen Martens will über diese Forderung nun gemeinsam mit Gesundheitsexperten der FDP-Fraktion diskutieren.

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