Dr. Jürgen Martens informiert sich über aktuelle Herausforderungen der Pflegebranche

Reinsdorf – In der Pflegewohnanlage „Katharinenhof“ an der Wiesenaue in Reinsdorf bei Zwickau hat sich Dr. Jürgen Martens vor wenigen Tagen umgeschaut und sich ein Bild von den Herausforderungen der Pflegebranche gemacht.
2004 wurde das Haus komplett neu errichtet. Es bietet Platz für 60 Bewohner in 48 Einzel- und sechs Doppelzimmern. Die überschaubare Einrichtung hat für seine Bewohner – um sie kümmern sich 28 Pflegekräfte, davon 20 in Vollzeit – dennoch einiges zu bieten: eine Cafeteria, hauseigene Küche, Wäscherei, Friseur- und Fußpflegesalon sowie ein Andachts- und Festsaal. Darüber hinaus hat sich die Einrichtung auf die speziellen Bedürfnisse von Demenzkranken spezialisiert.

JM_Pflege
Andrea Urban, Dr. Jürgen Martens und Dr. Jochen Schellenberg

Dr. Jochen Schellenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Katharinenhof Betriebs-GmbH, und Einrichtungsleiterin Andrea Urban machten ihn mit der Einrichtung sowie der Organisation der Arbeitsabläufe vertraut. Zudem wies Schellenberg auf den Status quo des Personalschlüssels in der Pflegebranche hin, der in Sachsen im Vergleich zu den anderen Bundesländern durchaus noch Verbesserungspotenzial hat. Ähnliches gilt für die durch die Pflegekassen finanzierten Sachleistungen. Enorm sei der Verwaltungsaufwand in der Pflegebranche, erfuhr der Bundestagsabgeordnete. „Es ist uns bisher noch nicht gelungen, das Ganze zu entbürokratisieren“, erklärte Einrichtungsleiterin Andrea Urban.

FDP-Politiker Martens interessierte sich darüber hinaus für die notwendigen Rahmenbedingungen bei der Telemedizin und der Digitalisierung der Pflegebranche im Allgemeinen. „Die Kosten beispielsweise für einen WLAN-Anschluss aus der Investitionsförderung herauszustreichen ist in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung nicht mehr zu begründen. Die Menschen, die künftig in Pflegeeinrichtungen wohnen, sind es gewohnt, vor allem auch im privaten Bereich vernetzt zu sein. Deswegen sollte WLAN zum Standard werden“, sagte Dr. Jürgen Martens. Vor allem die digitale Kommunikation mit den Enkeln und Ur-Enkeln sei ein stetig wachsender Wunsch der Pflegeheimbewohner und brauche stabile W-LAN- und Internetverbindungen sowie attraktive Tarife. Digitalisierung sei ein Querschnittsthema.

Dr. Schellenberg: „Die nächste Generation der Senioren ist mit dem Umgang moderner Messaging-Dienste wie Skype bereits vertraut und möchte auch in unserer Einrichtung nicht darauf verzichten. Dies zu ermöglichen, wird eine der zukünftigen Aufgaben sein.“
Dr. Jürgen Martens wird diese Erkenntnisse mit in die weitere politische Arbeit nehmen und versprach, sich mit den in seiner Partei dafür zuständigen Fachpolitikern auszutauschen.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s