1 Tag als Mitglied des Deutschen Bundestages

Berlin, dem 03. Juli 2018. Der Deutsche Bundestag befindet sich seit Freitag in der Sommerpause. Zeit, um euch und Ihnen die Fragen abseits der Tagesordnung beantworten zu können! Heute zum Beispiel: Wie sieht einer der spannenden Tage als Abgeordneter der Deutschen Bundestages aus?

Dienstagmorgen, 9 Uhr. Dr. Jürgen Martens befindet sich im Büro in der Berliner Dorotheenstraße. Letzte Vorbereitungen vor der Plenarsitzung, dann schnell in den Reichstag. Über das Jakob-Kaiser-Haus führt der Weg in das Reichstagsgebäude. Dort befindet sich der Plenarsaal. Bevor der Abgeordnete den Sitzungssaal betritt, informiert er sich an den Übertragungsmonitoren, welche im gesamten Reichstag verteilt sind, über die aktuelle Debatte.
Weiter ins Plenum, doch nicht lange, denn Termine in der Hauptstadt stehen auf der Tagesordnung. Davor jedoch noch kurz innehalten: Nach der Kapitulation der Wehrmacht und des Nazi-Regimes übernahmen sowjetische Truppen das Reichstagsgebäude. Ihre Schriften an den alten Steinen des Reichstagsgemäuers erinnern an diese dunkle Zeit Deutschlands.

“Wer sich für nichts interessiert, nimmt auch die Geschichte nicht wahr.“, sagt Martens bedächtig.

Nun aber schnell ins Hotel Adlon vor dem Brandenburger Tor. Dort findet ein Hintergrundgespräch mit dem georgischen Außenminister Zalkaliani statt (zum Bericht des Veranstalters). Bedeutendster Inhalt der Gespräche: Europa. Nach dem Gespräch geht es zu Fuß wieder ins Büro Dorotheenstraße. Mit Büroleiterin Gabriele Kwiatkowski sowie Jurist Udo Rudolph und Student Christoph Martens werden die nächsten Tage sowie aktuelle Themen diskutiert.

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v.l.n.r. Außenminister Zalkaliani, Dr. Jürgen Martens MdB, Alexander Kulitz MdB (Foto: Marc Darchinger)

Viel Zeit bleibt nicht, denn es stehen noch weitere internationale Termine auf der Tagesordnung. Am Nachmittag heißt es erneut: Auf in den Reichstag. Dort findet im Abgeordnetenrestaurant das Treffen der Deutsch-Französischen-Parlamentariergruppe statt. Dort ist heute ein prominenter Teilnehmer zu Gast: Die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes. Es stellt sich heraus: Auch sie verfolgt die schwelende deutsche Regierungskrise besorgt.
Nach dem Treffen folgt heute noch Büroarbeit in der Dorotheenstraße. Nach einem anstrengenden Tag trifft man einen guten Bekannten: den sächsischen FDP-Abgeordneten und Außenpolitiker Frank-Müller-Rosentritt. Nun aber in das Berliner Domizil, denn am Mittwoch steht ein weiterer Plenartag an, Donnerstag sogar eine Rede während der Haushaltsberatungen.

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